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Lymphödem kann vor allem mit physiotherapeutischen Methoden behandelt. Dazu gehören:
- Kompressionstherapie
- Lymphdrainage
- Körper- und Atmungsübungen
- Heben des Gliedes
KOMPRESSIONSTHERAPIE – Behandlung durch den Druck. Das ist eine der ältesten Methoden für Behandlung der Krankheiten des Venensystems. Während der Behandlung finden Druckstrumpf, Elastoplastverband, Gummistumpf, Gummikniestrumpf, elastisches Band und andere Erzeugnisse mit Druckfunktion Anwendung.
Diese Produkte dienen zur Behandlung, aber sie können auch präventiv eingesetzt werden. Sie beugen der Venenblutstauung und Ödembildung vor. Die Kompressionstherapie kann bei Beingeschwüren, Hautentzündungen und Atheromatose der unteren Extremitäten Anwendung finden. Druckprodukte werden in 4 Kompressionsklassen geteilt und werden je nach dem Fortschritt der Krankheit eingesetzt – je weiter der Fortschritt der Krankheit ist, desto stärkere Druckprodukte eingesetzt werden sollten. Darüber soll der Arzt entscheiden. Sehr wichtig ist es dabei, die entsprechende Größe der therapeutischen Kleidung anzupassen.
LYMPHDRAINAGE – bekannt als Lymphdrainage dient zur Besserung des Lymphedurchflusses im Lymphsystem. Für den Schaffner er Lymphdrainage hält man den dännischen Arzt Emil Vodder. Die Lymphdrainage beeinflusst positiv den Lymphedurchfluss und Elimination der Stauungsödeme, der entzündlichen und onkotischen Ödeme, Beschleunigung des Transportes von Mineralsalzen und Wasser und der immunologischen Prozesse. Sie beruht auf der Massage bei der Anwendung der Streich-, Reib- und Druckmethoden, wobei die sauende Lymphe in Richtung von Lymphknoten durchgedrückt wird. Die Lymphmassage kann von einem Therapeuten oder mit speziellen Apparaten zur Lymphmassage durchgeführt werden.
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